Allgemeine Chirurgie - Klinik Ochoa | Krankenhaus Ochoa Marbella

Allgemeine Chirurg

(Español) En ésta se ven por el Especialista enfermedades inicialmente diagnosticadas o valoradas por lo Médicos Generalistas, por los especialistas en Digestivo y Gastroenterología, o por los especialistas en Medicina Interna, los cuales remiten a dichos pacientes a la consulta de Cirugía. Aunque en algunas ocasiones son los pacientes los que acuden directamente al especialista.

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Spezialität Allgemeine Chirurg

Bauchwandbrüche: Fachsprachlich Hernien, sind Schwachstellen in der Bauchwand, wahrzunehmen als Auswölbungen, die sich bei unterschiedlichen Anstrengungen oder Atembewegungen verändern. Hernien treten in der Leistengegend, im Nabelbereich oder auch im Bereich von Narben vorausgegangener chirurgischer Eingriffe auf. Hernien können heutzutage durch ambulante oder minimal-invasive Chirurgie bei Regionalanästhesie behoben werden. Um ein Wiederauftreten zu vermeiden, werden dabei Kunststoffnetze aus gut verträglichem Material eingebracht.

Gallensteinerkrankung: Steine in der Gallenblase können Koliken, Schmerzen und Unwohlsein nach dem Essen verursachen. Sie werden durch laparoskopische oder minimal-invasive Chirurgie entfernt, die praktisch keine Narben hinterlässt und einen nur sehr kurzzeitigen Krankenhausaufenthalt erfordert. Behandelt werden auch Komplikationen der Gallensteinerkrankung wie Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Gallengangsteine und Gelbsucht.

Schilddrüsenerkrankungen: Die Schilddrüse ist eine den Basalstoffwechsel des Organismus regulierende Drüse im Hals. Chirurgische Eingriffe daran werden in drei Arten von Fällen erforderlich: Erstens, wenn sich die Schilddrüse übermäßig vergrößert und ein Kropf in solchem Ausmaß entsteht, dass Unwohlsein im Hals, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, Störungen der Stimme oder erhebliche Veränderungen des Aussehens verursacht werden. Zweitens, bei Über‑ oder Unterfunktion, die durch medikamentöse Therapie nicht unter Kontrolle gebracht werden kann. Drittens, beim Auftreten von Knoten oder klar abgegrenzter Vergrößerungen, über deren Bösartigkeit Unklarheit besteht oder bei bereits diagnostizierten bösartigen Tumoren. Untersuchungen und Diagnose erfolgen üblicherweise durch den Endokrinologen, von dem der Patient dann zum Chirurgen überwiesen wird.

Krankhaftes Übergewicht: Starkes Übergewicht gilt heute als Ursache für zahlreiche Gesundheitsstörungen und konventionelle Behandlungen versagen oft. Im Bereich der allgemeinen Chirurgie wurden Verfahren zur wirksamen Kontrolle dieses schwerwiegenden gesundheitlichen Problems entwickelt. Es stehen Techniken zur Magenverkleinerung zur Verfügung, womit ein frühzeitiges Gefühl der Sättigung bewirkt wird, und Bypass-Techniken, die der Aufnahme der Energie aus den Nahrungsmitteln entgegenwirken. Die Wahl des Verfahrens erfolgt individuell auf jeden Patienten abgestimmt, in vielen Fällen durch eine Kombination von Techniken. Durch die Anwendung von Laparoskopieverfahren („Schlüssellochoperation“) haben sich die Komplikationsrisiken dieser Operationen erheblich verringert.

Hiatushernie und Refluxkrankheit: Viele Menschen leider unter Sodbrennen oder Magenbrennen nach dem Essen, das häufig durch eine Funktionsstörung des Schließmuskels zwischen Speiseröhre und Magen verursacht wird. Dadurch fließt der saure Mageninhalt zurück und verursacht ein unangenehmes Gefühl und längerfristig auch Verletzungen in der Speiseröhre. Wird das Vorliegen einer solchen Fehlfunktion nachgewiesen, ist eine operative Funduplikatio zu erwägen, dabei wird aus Magenanteilen eine Manschette („Krawattenknoten“) gebildet und um den unteren Teil der Speiseröhre gelegt. Heutzutage erfolgt dieser Eingriff durch laparoskopische oder minimal-invasive Verfahren, die gewöhnlich mit geringeren postoperativen Schmerzen und Beschwerden gering gehalten werden.

Anorektale Beschwerden: Dazu gehören Hämorrhoidenerkrankungen, Analfissuren, perianale Eiterungen, in akuter Form als Abszess oder chronisch, und Analfisteln. Diese Beschwerden und Erkrankungen sind weit verbreitet und können heute wirksam behandelt werden, praktisch ohne Krankenhausaufenthalt und bei rascher Genesung. Daneben gibt es komplexere Krankheitsbilder, wie Enddarmvorfälle, Harn‑ und Stuhlinkontinenz unterschiedlichen Grades sowie Verstopfungen, die als Folgen von Beckenbodenerkrankungen eingestuft werden und sorgfältig untersucht und behandelt werden müssen.

Operativ zu entfernende Hautveränderungen: Viele oberflächliche Hautveränderungen können wirksam in der Allgemeinchirurgie behandelt werden. Darunter fallen Talgzysten an verschiedenen Körperstellen, Entzündungen der Talgdrüsen in der Achselhöhle und im Leistenbereich, Fettgeschwülste unterschiedlicher Größenordnung, eingewachsene Nägel, Warzen und andere gutartige oder abzuklärende Hautveränderungen. Auch bösartige Hautveränderungen werden bei uns durch Biopsie diagnostiziert und gegebenenfalls entfernt, mit direktem Wundverschluss oder Durchführung von Hautplastiken oder Transplantaten. Auch Steißbeinfisteln und andere Hautfisteln in der Steißbeinregion werden in der Allgemeinchirurgie behandelt.

Krampfadern: Durch Krampfadern vergrößerte Venen der Beine aufgrund von Venenschwäche (Veneninsuffizienz) der tiefen Beinvenen werden in der Chirurgie-Sprechstunde untersucht und beurteilt. Die Behandlung wird individuell abgestimmt und es werden selektiv lediglich die erkrankten Venenabschnitte herausgenommen. Moderne, minimal-invasive Behandlungsverfahren ermöglichen eine schnelle Genesung der Patienten.

Komplexe Erkrankungen des Verdauungstraktes: Darunter werden eine Reihe von Störungen erfasst, die zunächst medikamentös behandelt werden, bei ausbleibendem Behandlungserfolg jedoch auch chirurgische Eingriffe erfordern können. Dazu gehören insbesondere komplexe Magengeschwüre, rezidivierende oder stark symptomatische Divertikulosen, entzündliche Erkrankungen wie die Colitis ulcerosa oder die Crohn´sche Krankheit in fortgeschrittenem Stadium, wenn keine anderen Behandlungsalternativen bestehen.

Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes und des Gallen-Pankreas-Systems: Darunter fallen zahlreiche schwerwiegende Erkrankungen wie Neoplasien der Speiseröhre, Magenkrebs, Leberkrebs, sowohl Primärkarzinome als auch Metastasen, Gallen-Pankreas-Krebs und die besonders häufigen Darmkrebsarten. Viele dieser Tumore erfordern neben dem chirurgischen Eingriff weitere Unterstützung durch Strahlen‑ und Chemotherapie zur Heilung der Patienten.

Ist ein Eingriff erforderlich, wird der gesamte Aufwand der Operation als eine Einheit abgerechnet. Von der präoperativen Vorstellung, einschließlich der postoperativen Visiten bis zur endgültigen Entlassung.

In der Praxis für Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie werden Patienten untersucht und betreut, die an den vorstehend beschriebenen Erkrankungen leiden und in Spanien oder ihrem Heimatland operiert werden müssen oder bereits operiert wurden und bei uns betreut werden möchten.

Allgemeinchirurgische und viszeralchirurgische Notaufnahme

Bestimmte schwerwiegende Gesundheitsstörungen erfordern dringende Notfallmaßnahmen, die im Krankenhaus durch Notfall‑ oder konventionelle Chirurgie behandelt werden oder, seltener, durch Beobachtung und konservative Therapien.

Notfallpatienten werden von den ärztlichen Notdiensten am Ort des Auftretens des Notfalls oder in ambulanten allgemeinärztlichen Notfallaufnahmen untersucht und in die chirurgischen Notaufnahmen überwiesen.

Je nach Symptomen können diese Erkrankungen wie folgt eingeteilt werden:

Bauchschmerz mit Verdacht auf akutes Abdomen: Darunter fallen Erkrankungen, die typischer Weise allgemeinchirurgisch versorgt werden müssen, z. B. a) Akute Wurmfortsatzentzündung (Blindarmentzündung), b) akute Gallenblasenentzündungen, c) Perforation innerer Hohlorgane, d) Darmverschluss, sowohl des Dünndarms, normalerweise durch Darmverschlingung oder Abschnürung, als auch des Kolons häufig durch bösartige Neoplasie, e) Mesenterialinfarkt, durch Thrombosierung oder Embolisierung, oder f) innere Verletzungen des Bauches durch Unfall oder Sturz oder offene Verletzung durch Verwundung mit Stich- oder Schusswaffen. Vorstehende Symptomatiken beziehen sich auf völlig unterschiedliche Krankheitsbilder, die lediglich das Erfordernis einer schnellen Diagnostik und Behandlung gemeinsam haben.

Akute Wurmfortsatzentzündung (Blindarmentzündung)

Akute Gallenblasenentzündungen

Perforation innerer Hohlorgane

Unstillbare Magen-Darmblutung

Darmverschluss durch Neoplasie, Verschlingung oder Abschnürung

Mesenterialinfarkt durch Thrombosierung oder Embolisierung

Geschlossene oder offene Bauchverletzungen

Akuter bzw. subakuter Bauchschmerz mit Verdacht auf Zugrundeliegen einer chirurgisch zu behandelnden Erkrankung: Unter dieser Beschreibung werden Symptomatiken zusammengefasst, die üblicherweise einen kurzfristigen allgemeinchirurgischen Eingriff erfordern, z. B. a) Gutartiger oder bösartiger obstruktiver Ikterus und akute Bauchspeicheldrüsenentzündung durch Gallensteine, bei denen ein chirurgischer oder instrumenteller Eingriff zu erwägen ist. b) Akute oder subakute Darmprozesse mit Bauchschmerz, Verstopfung, Fieber oder Blutstuhl, die auf eine akute Divertikulose hinweisen können, die ohne Komplikationen medikamentös zu behandeln oder beim Auftreten von Komplikationen operativ zu versorgen ist, oder auf eine Kolon-Neoplasie, bei der dann Diagnose, Feststellung des Stadiums und Behandlung erforderlich sind. c) Weiterhin gehören dazu Krankheitsbilder, die mit Erbrechen und Verdauungsunverträglichkeit einhergehen, oder mit Magenretention, mit Hinweisen auf eine Stenose aufgrund eines Magengeschwürs oder einer Neoplasie. d) Ebenfalls kurzfristig diagnostiziert werden müssen alle Schluckstörungen mit ursächlichem Ursprung in der Speiseröhre, denen immer eine organische oder Funktionsstörung zugrunde liegt.

Gutartiger oder bösartiger obstruktiver Ikterus

Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung durch Gallensteine

Akute Divertikulose

Blutstuhl oder unvollständiger Darmverschluss, der mit Darmkrebs in Verbindung gebracht wird

Gutartige Zwölffingerdarmstenose oder Schluckstörung und Erbrechen, die mit Magen‑ oder Speiseröhrenkrebs in Verbindung gebracht werden

Bauchschmerz und Bruchvorwölbungen: Darunter fallen besonders Hernienerkrankungen mit Komplikationen. Bruchvorwölbungen können zunächst noch zurückgedrückt werden (sind „reponibel“), später wird ihr Inhalt abgeschnürt oder es kommt zu einem Darmverschluss. Sowohl die Komplikation als auch die Primärerkrankung, die Hernie (Leistenbruch, Schenkelbruch, Nabelbruch oder Narbenbruch), müssen dringend behandelt werden.

Irreponibler Leistenbruch

Irreponibler Nabelbruch

Irreponibler Narbenbruch

Funktionseinschränkender analer oder perianaler Schmerz: Darunter fallen zahlreiche, stark funktionseinschränkende Symptomatiken, häufig aufgrund von unzureichender Diagnose und Behandlung, insbesondere perianale Abszesse mit oder ohne zugrundeliegender chronischer Fistel, irreponible Hämorrhoidenerkrankungen und Analvenenthromboseen sowie stark funktionseinschränkende Analfisteln.

Perianaler Abszess

Analprolaps und Analvenenthrombose

Schmerzen aus oberflächlichen entzündlichen Prozessen in verschiedenen Körperregionen: Insbesondere Abszesse, die durch Zysten in der Haut verursacht werden, wenn diese sich entzünden. Die Behandlung ist normalerweise durch Drainage bei lokaler Betäubung möglich. In manchen Fällen können schwerwiegendere Prozesse wie komplizierte Lymphknotenschwellungen, Infektionen tieferliegendem Gewebes oder anderer Strukturen, wie Zähne, zugrunde liegen.

Hautabszesse

Sekundäre Erkrankungen der unteren Extremitäten nach Gefäßstörungen: Dabei kann es sich um akute oder chronische Krankheitserscheinungen an Arterien oder Venen handeln, z. B. chronische Geschwüre an den Beinen, in Verbindung mit der chronisch ischämischen Herzkrankheit, normalerweise arteriosklerotischen Ursprungs, Diabetikerfuß oder Folgeerkrankungen der Veneninsuffizienz sowie akuten arteriellen Verschlüssen in der Folge von Thrombosen oder Embolien.

Ischämische Beingeschwüre

Ulcus cruris (offenes Bein)

Diabetikerfuß

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