BEhandlung VERSCHLEISSbedingter beschwerden an Hand und handgelenk: rhizarthrose

BEhandlung VERSCHLEISSbedingter beschwerden an Hand und handgelenk: rhizarthrose

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BEhandlung VERSCHLEISSbedingter beschwerden an Hand und handgelenk: rhizarthrose

Die Rhizarthrose, oder Daumensattelgelenkarthrose, tritt im Gelenk zwischen dem ersten Mittelhandknochen und dem so genannten großen Vieleckbein (Os trapezium), der Daumenwurzel, auf und gilt als am stärksten funktionseinschränkendes Gelenkleiden der Hand. Sie kann als primäre Arthrose oder infolge von Gelenkverletzungen auftreten, wobei die primäre Rhizarthrose, unbekannter Ursache, die häufigste Form ist.

Die Relevanz dieser Erkrankung liegt in den damit verbundenen Funktionseinschränkungen begründet sowie in ihrer relativen Häufigkeit. Die Daumensattelgelenkarthrose kann zur Berufsunfähigkeit führen und zu erheblichen Einschränkungen im täglichen Leben.

Das Daumensattelgelenk ist, zum anderen, bei Frauen nach der Menopause eins der am häufigsten von Arthrose befallenen Gelenke. Ein Drittel der Betroffenen leidet dabei unter Schmerzsymptomen. Bei Männern tritt dieses Krankheitsbild weniger häufig auf, ca. 1 Mann auf 10 Frauen. Die Rhizarthrose betrifft also vermehrt Frauen und gehört zu den Arthroseformen, die am häufigsten chirurgisch behandelt werden.

Symptome des Krankheitsbildes sind Schmerzen an der Daumenwurzel, der bis in den Unterarm zieht und besonders ausgeprägt bei bestimmten Handgriffen auftritt, und in der Folge Kraftverlust, Funktionseinschränkungen und gelegentlich auch Verformungen des Daumens.

Zur Stellung einer sicheren Diagnose ist eine Röntgenuntersuchung erforderlich, nach der beurteilt werden kann, wie stark das große Vieleckbein (Os trapezium) befallen ist und ob ein chirurgischer Eingriff erforderlich ist. Die Operation soll den Patienten vom Schmerz befreien und gleichzeitig die Fingerbeweglichkeit wiederherstellen, dabei ist eine Stabilisierung zu gewährleisten, die den Spitzgriff und den Kraftgriff ermöglicht.

Bei der Behandlung der Rhizarthrose kommen verschiedene Operationstechniken zur Anwendung, drei Methoden haben sich als gebräuchlichste etabliert: Die Arthrodese (Versteifung) des Daumensattelgelenks, die Resektions-Suspensions-Interpositions-Arthroplastik und der Gelenkersatz.

Die CMC-I-Arthrodese

Besteht in der Entfernung der veränderten Gelenkflächen des Vieleckbeins und des ersten Mittelhandknochens und deren Fixierung in der geeigneten Position. Dabei kommt zur Sicherung und Stabilisierung eine Schiene zum Einsatz.

Wesentliche Nachteile sind der Bewegungsverlust des Gelenks, Unmöglichkeit der Flachstellung der Handfläche und Einbußen der Geschicklichkeit in der Feinmotorik.

Resektions-Suspensions-Interpositions-Arthroplastik

Bei dieser Technik werden die möglichen Komplikationen eines Implantats vermieden, jedoch eine gute Knochenstabilisierung des Fingers erreicht. Im Wesentlichen werden dabei die bei der Trapeziumresektion entstehenden Hohlräume mit Sehnenplastiken gefüllt. (Illustration des Vieleckbeins mit Bezeichnungen der einzelnen Bestandteile).

Wesentliche Vorteile dieser Technik sind eine erhebliche Verbesserung der Fingerbeweglichkeit und der Krafterhalt des Daumens zur Ausführung von Spitz und Kraftgriffen.

Gelenkersatz

Hierbei wird das komplette Gelenk ersetzt. Es erfolgt eine Stabilisierung der Wurzel des ersten Mittelhandknochens bei Erhalt der Gelenkbeweglichkeit in der Nähe des Normalbereichs.

In einer Studie in den USA wurden 196 Fälle aufgenommen. 53% der Teilnehmer hatte keinerlei postoperative Schmerzen, 32% gaben eine klare Verbesserung bei gelegentlichem Auftreten von Schmerz an, 12% berichteten von einer Verbesserung der Symptome im Ruhezustand und nur 3 Patienten litten weiterhin unter Schmerzen nach dem chirurgischen Eingriff. Die postchirurgische Genesung erfordert in keinem Fall mehr als sechs Wochen Ruhigstellung.

Alle bei der Behandlung der Rhizarthrose zum Einsatz kommenden Techniken sind gering-invasive Behandlungsmethoden, bei denen der Patient höchstens 24 Stunden nach dem Eingriff entlassen wird. Solche Eingriffe werden in Operationssälen mit Ausstattung für ambulante Operationen durchgeführt, die in der CLÍNICA OCHOA vorhanden sind.


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