Rotlichtlaserverfahren Zur Prostatavehandlung Ochoa Krankenhaus in Marbella

Prostatavehandlung Zentum

Die gutartige Vergrößerung der Prostata ist eine der häufigsten Männerkrankheiten. Im Alter von 60 Jahren sind rund 50% der Männer davon betroffen. Bei den 80-jährigen sind es bereits 90%. Zum anderen hat diese Erkrankung in den letzten Jahren besondere Resonanz in den Medien gefunden, es wird fast ständig darüber berichtet, allerdings nicht immer sachlich oder wissenschaftlich belegt, was zu weit verbreiteten Irrtümern geführt hat.

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Service Prostatavehandlung Zentum

Es gibt verschiedene medikamentöse Behandlungsmethoden, die erste Symptome lindern und in vielen Fällen einem chirurgischen Eingriff vorbeugen können. Bei Bestehen einer Indikation für eine Operation wurde der Eingriff bis vor wenigen Jahren als offene Chirurgie oder endoskopisch durchgeführt. Beide Techniken führen zu hervorragenden Ergebnissen, bei beiden wird die Vorsteherdrüse entfernt, durch einen offenen Schnitt oder durch die Harnröhre ohne Einschnitt, mit einem konventionellen Elektroskalpell, jedoch mit einer hohen Komplikationsrate (15-20%), vor allem Blutungen. Deshalb wurden in den letzten Jahren verschiedene Energieformen eingesetzt, wie Ultraschall, Thermotherapie, Radiofrequenz und Laser, die erhebliche Vorteile bei diesen Eingriffen mit sich bringen.

Es sind verschiedene Lasertypen auf dem Markt, der Holmium-Laser, auch Rotlichtlaser, deckt mehrere Funktionen ab, damit kann Gewebe nicht nur verdampft sondern auch herausgeschnitten werden, wodurch er sich von anderen Lasern unterscheidet. Dieser Laser entfernt mehr Gewebe als andere und ist daher auch bei einer stärker vergrößerten Prostata geeignet. Es wurden langfristige Erfolge von bis zu 7 Jahren nachgewiesen.

Der Holmium-Laser schneidet und koaguliert bis in eine Tiefe von 0,4 mm, wobei die Diffusion der Wärmeenergie (Grad des Eindringens) in das darunterliegende Gewebe minimal ist. Ein weiterer Vorteil ist die simultane Koagulation beim Schneiden, die keine Beschädigungen unter dem Gewebe verursacht. Der Holmium-Laser ist der einzige Laser für den randomisierte Studien zum Vergleich der Wirksamkeit der Technik mit anderen Verfahren (offene Prostataresektion und endoskopische TUR) durchgeführt wurden.

Der Eingriff dauert ca. eine Stunde und wird endoskopisch durchgeführt. Der postoperative Verlauf ist unkompliziert, bei einem stationären Aufenthalt von 24 bis 48 Stunden, je nach Größe der Prostata. Wir begannen mit der Prostata-Enukleation mit dem Holmium-Laser 2003, in Spanien waren wir damit Pioniere. Bisher haben wir 800 Patienten mit gutem Erfolg operiert, insbesondere im Vergleich mit herkömmlichen Techniken (offene Prostataresektion und TUR).

Vorteile des Holmium-Laser-Verfahrens:

  • Verkürzung des stationären Krankenhausaufenthalts

  • Erhebliche Verringerung der Blutung

  • Indikation auch bei stark vergrößerten Prostatae, bei denen früher nur die offene Chirurgie zur Verfügung stand

  • Dauerhafter Behandlungserfolg (wir hatten bisher keinen Fall der Reproduktion des Prostatagewebes).

Ein weiterer Vorteil dieses Laserverfahrens ist, dass es auch zur Entfernung von Steinen, Harnröhrentumoren und Verengungen der Harnwege geeignet ist.

Angesichts der Häufigkeit dieser Krankheit ist eine jährliche ärztliche Kontrolluntersuchung für Männer, die das 40. Lebensjahr vollendet haben, zu empfehlen.